Ist Unabhängigkeit auch die Nummer 1 deiner Werte?

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Puuuh, die wichtigsten Werte festlegen… Das Thema begegnete mir im Business Aufbau und im weiteren Ausbau immer wieder und dir wahrscheinlich auch?! Ich habe das längere Zeit als schwierig empfunden. Zwar beschäftige ich mich grundsätzlich gerne mit solchen Fragestellungen und in den typischen seitenlangen Listen von Werten fiel es mir leicht, da zügig alle mir wichtigen Werte zu markieren. Aber dann die wichtigsten 5 (plus/minus, denn manchmal heißt es ja auch 3 oder 7) festzulegen, oh je, dafür habe ich eine Weile gebraucht.

Denn ganz ehrlich: In den langen Jahren in Anstellung vor Beginn meiner Reise in die Selbständigkeit hätte ich wahrscheinlich einfach typisch „Tugendhaftes“ als meine Werte genannt, also sowas wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Effizienz. Das sind natürlich gute und wichtige Eigenschaften und auch relevante Aspekte meiner Arbeitsweise und Persönlichkeit. Aber zumindest zwei davon gehören trotzdem nicht zu meinen wichtigsten Werten. Lies weiter und erfahre, welche Werte meine Top 5 bilden, mich also besonders ausmachen und was das für dich und unsere Zusammenarbeit bedeutet.

 

Wie sich unsere Werte bemerkbar machen

Lass mich mit einem zusätzlichen Hinweis anfangen: Natürlich sind nicht nur die ausgewählten Werte wichtig, sondern wie bereits erwähnt spielen auch weitere eine Rolle. Außerdem haben manche Bezeichnungen von Werten abweichende Bedeutungen für unterschiedliche Menschen. Umgekehrt lassen sich manche Begriffe in ihrer Bedeutung auch zusammenfassen. So oder so sagt allein der Name eines Werts wenig aus. Es braucht also immer eine Beschreibung dessen, was darunter verstanden wird.

Aber vielleicht kennst du das auch: Wenn du mal darauf achtest, fällt dir bei vergleichbaren Ereignissen immer wieder auf, dass du bestimmte Dinge/ Verhalten positiv wahrnimmst und eventuell sogar besonders zu schätzen weisst oder dass du dich unwohl fühlst und dich vielleicht sogar nach und nach von einer Person distanzierst, weil es dir mehrfach so mit ihr gegangen ist. (Es muss ja nicht immer eine krasse Situation gewesen sein, viele kleine Erlebnisse, die unterbewusst gegen unsere Überzeugungen und Werte gehen, führen irgendwann zu einem ähnlichen Ergebnis.) So habe ich mit der Zeit immer deutlicher erkannt, was mir im gegenseitigen Umgang mit anderen Menschen und auch bei der Arbeitsweise/Zusammenarbeit besonders wichtig ist und konnte so meine wichtigsten (Business) Werte festlegen. Also, los geht’s mit meiner absoluten Nummer 1:

 

Meine 5 wichtigsten (Business) Werte

Wert 1 – Unabhängigkeit (auch: Selbstbestimmung & Freiheit)

Oh ja, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung sind für mich essenziell und das zieht sich schon immer durch mein Leben, beruflich ebenso wie privat. Auch wenn ich das so richtig wahrscheinlich erst seit der Teenie-Zeit ausleben kann, was aber ja auch irgendwie in der Natur der Sache liegt, denn als Kind ist man eben abhängig von den Eltern oder anderen verantwortlichen Personen 🙂 Heimweh kannte ich schon als Kind im Schullandheim oder im Urlaub nie. Wenn überhaupt fehlte mir dort wo ich war mal ein Rückzugsort. Abwechslung, Dinge für mich zu tun, meinen Horizont zu erweitern und mich in bestimmten Punkten über gesellschaftliche Erwartungen und Konventionen hinwegzusetzen, reizen mich seit ich denken kann.

So verbrachte ich in mit 16 ein Jahr im Ausland und hatte das im Vorfeld natürlich auch selbständig organisiert. Nach dem Abi arbeitete ich lieber für eine Weile in dem Job, den ich schon seit der Oberstufe hatte, und der mir zu dieser Zeit Spaß machte, als mich sofort für ein Studium zu entscheiden.

 

Später ging’s im Anschluss an den Bachelor-Abschluss erstmal für eine Weile aus der süddeutschen Kleinstadt nach Berlin (ja, mittlerweile ein Klassiker 😉 „damals“ noch nicht ganz so verbreitet). Und bei der Entscheidung für meinen Master-Studiengang fiel meine Wahl natürlich auf den, der mir die Option bot, nochmal für längere Zeit ins Ausland zu gehen.

 

 

Aber auch losgelöst von diesen Dingen und von allein unternommenen Reisen etc. ist mir ein möglichst selbstbestimmtes Leben wichtig. Tendenziell bin ich erstmal zurückhaltend und/oder diplomatisch. Aber genauso gilt für mich: choose your battles! Wenn es um etwas/jemanden geht, das mir wichtig ist, dann stehe ich dafür mit voller Überzeugung ein und vertrete meine Meinung auch wenn sie unpopulär sein sollte. Und hey, früh übt sich – Wer wie ich mit etwa 13 Jahren in den 90ern von einem Tag auf den anderen zur Vegetarierin wird, der/die weiß, was und wie oft da alles diskutiert werden muss… Auch sonst werden Themen rund um Tier- und Umweltschutz von vielen lieber gemieden bevor es unbequem wird, aber ich sehe das anders.

Oder wenn Menschen im Familien-/Bekanntenkreis fragwürdige Aussagen machen (denke z.B. an „Alltagsrassismus“ oder Misogynie schlecht versteckt in blöden Sprüchen, die auch von einer „Querdenker“ Demo stammen könnten), muss ich einfach was sagen. Und als bekennende Feministin erlebe ich immer wieder, wie Menschen sich irgendwie angegriffen fühlen, schon allein aufgrund dieser Tatsache und weil mir zugehörige Themen wichtig sind. Dabei geht es doch eigentlich darum, unsere Gesellschaft und somit unsere Welt ein kleines bisschen besser zu machen…

 

Und schließlich war dann auch einer der Hauptgründe für meinen Weg in die Selbständigkeit, dass ich mir mein Umfeld „aussuchen“ kann. Damit meine ich, dass ich darüber entscheide, wo und wann ich arbeite (= Ort- und Zeit-unabhängig). Aber auch flexibel bezüglich Veränderungen im Leben zu sein, Neues ausprobieren zu können und eben nicht der Entscheidung anderer Personen unterworfen zu sein, wann ich frei nehmen darf, ob das Arbeiten im Homeoffice ok ist und falls ja wie oft oder ob ich in ein anderes Aufgabengebiet wechseln will. Ich liebe es zu planen, kann gut konzipieren und organisieren und übernehme gerne Verantwortung. Mich einzubringen und mein Wissen nicht nur stetig zu erweitern sondern auch zu teilen, finde ich toll. Aber immer wieder ausgebremst zu werden, killt meine Freude und Motivation. Ich gehe lieber eigene Wege als gefangen zu sein im „das macht man halt so“ oder „das geht doch nicht“.

Außerdem war und ist mir wichtig, dass ich durch meine Art/Kommunikation diejenigen anziehe, mit denen es einfach passt. Anstatt dazu gezwungen zu sein, meine Tage mit Menschen zu verbringen, die zwar oberflächlich nett sind, aber mit denen mich kaum was verbindet abgesehen vom Kolleg:innen sein, sei es im Büro oder selbst im Homeoffice durch unendlich viele Online-Meetings. Ganz abgesehen davon, dass ich auch Menschen, mit denen ich voll auf einer Wellenlänge bin, nicht ständig um mich haben will. Denn ich habe zwar Spaß daran, Anderen etwas beizubringen, Teams zu führen, mit einer kleinen Gruppe von Gleichgesinnten ein neues Projekt auf die Beine zu stellen oder auch mal eine Veranstaltung zu moderieren, aber den größeren Teil meiner (Arbeits-)Zeit bin wirklich gerne für mich und finde es toll, wenn ich mich ganz in Ruhe in etwas vertiefen kann. Ja, erwischt und vielleicht geht’s dir ja genauso: Ambiverts/Introverts unite 😎

 

Wert 2 – Wertschätzung (auch: Aufmerksamkeit & Empathie)

Trotz aller Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit ist auch Austausch und Zusammenarbeit schön und wichtig. Aber wie funktioniert das so, dass nicht nur ein tolles Ergebnis erzielt wird, sondern dass auch der Weg dorthin Spaß macht? Für mich ist die Antwort klar: Ein absolutes Muss ist ein wertschätzender Umgang miteinander!

Wie zeigt sich das: Z.B. Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen und eigene Ideen entwickeln anstatt von anderen Anbieter:innen zu klauen sollten selbstverständliche Basics sein (sind sie aber leider oft nicht). Und ein paar liebe Worte, um zu vermitteln wie hilfreich etwa ergänzender Support war, machen so viel aus. Auch sonst sind es vermeintlich banale Dinge, die aber einen großen Unterschied machen. Als feinfühlige Person bin ich sehr empathisch und kann nicht nur gut zuhören, sondern höre/lese auch die Zwischentöne raus und gehe gezielt auf die Bedürfnisse meines Gegenübers ein. Meine Wahrnehmung ist besonders sensibel und ermöglicht mir zusammen mit meiner schnellen Auffassungsgabe zu erkennen, wann und wo auch (welche) Kleinigkeiten einen Unterschied machen.

Natürlich ist mir bewusst, dass Menschen unterschiedlich sind und nicht jede:r so empathisch ist. Aber einander während eines Gesprächs die volle Aufmerksamkeit zu schenken, freundlich miteinander umzugehen, ggf. konstruktives Feedback zu geben, das Wissen und Können ebenso wie die Bedürfnisse der Anderen zu achten und sich gegenseitig zu bestärken sollte drin sein. So haben wir neben dem besten Ergebnis auch eine schöne Zeit auf dem Weg dahin #winwin 🙂

 

Wert 3 – Ehrlichkeit (auch: Echt sein, Klarheit)

Ehrlichkeit und Authentizität – Hmm, das sind große Worte und gefühlt ist vor allem der Begriff „authentisch“ in letzter Zeit auch ziemlich ausgelutscht. U.a. deswegen sage ich dazu lieber: Echt sein! Und dazu gehört Ehrlichkeit und eine klar Kommunikation für mich genauso wie zu sich und den eigenen Überzeugungen zu stehen. Trotzdem oder gerade deswegen bin ich je nach Situation auch (erstmal) diplomatisch-zurückhaltend. Aber wenn ich dafür meine Ideale verraten müsste, wäre ganz klar Schluss.

Das ist auch ein typisches Beispiel dafür, wie du die Bedeutung eines Werts für dich spürst. Denke z.B. an ein Familientreffen und in gemütlicher Runde beim Abendessen meint dein Onkel besonders komisch zu sein und haut einen „Witz“ raus, der bzgl. Rassismus und oder Misogynie mehr als kritisch zu sehen ist. Viele Menschen lachen halt kurz mit oder versuchen das Ganze zu ignorieren. Bämm! Hier komme ich klar an meine Grenzen und weise auf die Problematik hin, auch wenn das vielleicht im ersten Moment unangenehm ist, so ist es mir doch wichtig deutlich zu machen, wenn etwas echt nicht geht.

 

Auch aus dem Business kennst du bestimmt genau wie ich einige fragwürdige Aussagen und Handlungen insbesondere im Rahmen von Marketing- und Verkaufsaktivitäten. Da wird Wunder was versprochen, munter in Schmerzpunkten rum gestochert, horrende Preise verlangt und mit der „Lösung“ werden die Käufer:innen dann auch noch auf halbem Weg liegen gelassen – denn schließlich soll ja auch das Folgeangebot verkauft werden – würg!

Da ist mir eine zu mir passende Selbstständigkeit, langsameres Wachstum und nicht unbedingt zu den Menschen mit „6 & 7 figures“ Umsatz 😛 zu gehören tausendmal lieber, aber dafür habe ich Kund:innen, mit denen das Miteinander Spaß macht und die sich wirklich über das erreichte Ergebnis freuen und mich gerne weiterempfehlen. Nachhaltigkeit ist für mich eben auch im Business essenziell.

 

Echt sein ist aber auch bei leichteren Themen wichtig und so cool, denn das macht uns uns doch aus! Beispiele gefällig?

  • Auch wenn ich schon lange „Pink!“ antworte, wenn ich nach meinem/meiner Lieblingskünstler:in gefragt werde, sah das in jungen Jahren anders aus, bevor ich R’n’B/Soul und Rock/Alternative für mich entdeckt habe: Denn davor war ich großer Fan der Kelly Family. So jetzt ist es raus 😉 Früher war mir das zeitweise echt peinlich, heute stehe ich dazu und war sogar in den letzten Jahren nochmal bei Konzerten und hey, es war super und sogar meinem Mann hat es gefallen. (Der davor definitiv zur Fraktion „Wie kann man nur Kelly Family Fan sein?!“ gehört hat und der ganz erstaunt war, dass die richtig toll folkig und auch mal rockig können, hehe.)
  • Mit Blazern, Blusen, engen/steifen Kleidern und hohen/schicken Schuhen kann man mich jagen. Jap, solltest du mich mal so (auf einem Foto) gesehen haben, dann nur weil ich das für diese Situation musste, z.B. als Vertreterin des HR-Bereichs in meinem damaligen Angestelltenjob am Unternehmensstand auf der IAA. Mittlerweile genieße ich es in der Selbständigkeit und damit im Homeoffice oder wo auch immer einfach zu tragen, worin ich mich wohl fühle. Und an den meisten Tagen heißt das: weite Yogahosen und (wenn es warm genug ist) barfuß, dazu fast immer ein Streifen-Shirt 🙂

 

Wert 4 – Fairness (auch: Gerechtigkeit & Gleichberechtigung)

Unfaire Situationen und Verhalten konnte ich schon als Kind nur schwer ertragen, egal ob es mich oder Andere betrifft. Ich habe einfach ein starkes Gerechtigkeitsempfinden. Vielleicht hängt das auch mit meiner ausgeprägten Empathie und Sensibilität zusammen?! So oder so, Fairness ist mir sehr wichtig. Habe ich den Fehler gemacht und deswegen (Wirtschafts-)Recht studiert? Hmm, ja. Sehe ich deswegen bis heute gerne Anwaltsserien? JA 🙂 Bin ich deswegen bekennende Feministin? Oh yeah!

Natürlich war mein Bachelor-Studium auch für vieles gut und hat mir einige hilfreiche Fähigkeiten beschert. Z.B. komplexe Sachverhalte und Texte erfassen, die relevanten Aspekte und den roten Faden erkennen und daraus eine sinnvoll strukturierte Argumentation erstellen —> looky here y’all! (Hörst du jetzt auch eine Stimme mit texanischem Slang? Ich denke gleich an Fixer Upper, die witzigen Sprüche von Chip und die großartigen Designs von Joanna und wünsche mir am liebsten sofort eine neue Folge dieser Home Renovation Show…) Sorry, ich schweife ab 😎

 

Aber Recht ist eben (oft) ungleich Gerechtigkeit und deswegen war ich die meisten Jahre in Anstellung in anderen Themenbereichen unterwegs und konnte mich mal mehr mal weniger im Personalmarketing und Projektmanagement ausleben. Aufgrund von Umstrukturierungen musste ich mich aber aus meiner vorherigen projektbezogenen Tätigkeit in der Nachwuchsentwicklung intern nach einem anderen Job umsehen und landete mit meinem Background als Wirtschaftsjuristin im Team für arbeitsrechtliche Beratung und Kündigungsmanagement. Trotz toller Führungskraft und guten Kolleg:innen war diese Aufgabe für mich der reinste Horror und nach vielen Jahren im Corporate Life führte das dann irgendwann auch zum berühmten Tropfen zu viel, der das Fass endgültig zum Überlaufen brachte… Aber das ist ein anderes Thema.

Wichtig für diesen Artikel ist jedoch, wie sehr ich in dieser letzten Station meines Angestelltenjobs mit jedem Tag mehr gespürt habe, wie sehr das, was ich im Unternehmensinteresse tun musste, gleichzeitig bedeutete entgegen meiner Werte zu handeln. Ich musste Entscheidungen (mit) treffen und Dinge kommunizieren, gegen die sich in mir alles sträubte. Denn ich konnte nicht umhin, die Situation der betreffenden Personen empathisch zu betrachten und somit für vieles Verständnis zu haben. Dadurch fühlte sich alles so unfair und sinnlos an. Und das killt mit der Zeit auch den letzten Rest an Motivation, Energie und Begeisterung.

 

Wert 5 – Freude (auch: Begeisterung, Inspiration, Sinn, Weiterentwicklung)

Und damit sind wir beim Platz 5 meiner wichtigsten (Business) Werte. Obwohl ich sagen muss, dass die Rangfolge, abgesehen von meiner Nummer 1, wenig bedeutet. Denn je nach Situation ist der eine oder andere Wert wichtiger und ein wirklich schönes Gesamtbild ergibt sich nur mit allen! Und ohne Spaß im Miteinander und an der Sache und damit auch irgendwie Sinn darin, geht’s für mich einfach nicht.

 

Sinn kann natürlich eine objektiv gesehen sinnvolle Tätigkeit sein, aber auch etwas, das in diesem Moment für mich Sinn macht. Vielleicht wird das durch dieses Zitat klarer, an das ich in dem Zusammenhang immer wieder denken muss:

„Time you enjoy wasting, isn’t wasted time.“

(Wird oft John Lennon zugeschrieben, ist aber wohl von Marthe Troly-Curtin.) Denn auch wenn es objektiv vielleicht wie Zeitverschwendung wirkt, tagträumend am Meer zu sitzen oder stundenlang auf der Couch zu chillen und die Lieblingsserie zu schauen, so ist es das definitiv nicht, wenn es mir gut getan/ Freude bereitet hat 🙂

 

Na klar, es macht nicht alles Spaß. Ich denke da z.B. sofort an sowas wie die Steuererklärung oder Versicherungstarife vergleichen :-/ Allerdings gehört sowas neben vielen schönen Aspekten im Leben und im Business eben auch dazu und ist ok, so lange es nur einen kleinen Teil meiner Zeit einnimmt. Wenn aber der Großteil der Lebenszeit von Aufgaben und Themen dominiert wird, die bei mir keinen einzigen Funken Freude und/oder Inspiration entfachen, dann fehlt mir auch der Sinn dahinter und ich fühle mich auf meinem Weg wie in einem stinkigen Schlamm-Loch stecken geblieben. Und umgekehrt bin ich voller Energie und Tatendrang, wenn mich etwas interessiert und ich Spaß daran habe.

 

Kennst du auch das Buch/ den Film „Eat Pray Love“? <3 Darin sagt die Hauptdarstellerin zu ihrer besten Freundin, als es darum geht, warum sie eine (große) Veränderung in ihrem Leben braucht: „I wanna go someplace where I can marvel at something!“

Grob übersetzt bedeutet das, dass sie Bewunderung für etwas empfinden möchte, dass sie begeistert sein will. Und dieser Satz hat, sowohl beim ersten Lesen des Buchs als auch jedes Mal wenn ich den Film gesehen habe, gleich etwas bei mir ausgelöst. Ich kann das total nachfühlen! Und es steckt so viel drin… Denn auch ich brauche für ein Leben, das für mich erfüllt und sinnvoll ist, Begeisterung, Freude und Inspiration – durch z.B. Austausch oder neue Erkenntnisse und Erlebnisse, deswegen reise ich so gerne und bin so ein Weiterbildungsfan. Und Sinn sowie die Möglichkeit zur Weiterentwicklung hängen für mich untrennbar damit zusammen.

 

Was sagst du dazu? Was sind deine wichtigsten Werte?

Natürlich gibt es noch viele weitere wunderbare Werte: Fantasie, Qualität, Verantwortung,…

Und auch diese prägen mich und meine Arbeitsweise. Aber meine aktuelle Top 5 sieht wie oben beschrieben aus. Und wahrscheinlich hast du mittlerweile ein gutes Gefühl dafür bekommen, ob wir uns verstehen werden 🙂

Na, hat sich dein erster Eindruck von mir bestätigt? Oder hast du jetzt ein anderes Bild von mir?

Lass es mich in den Kommentaren wissen. Und schreibe auch gerne deine wichtigsten (Business) Werte dazu. Das interessiert mich wirklich.

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Autorin: Stefanie Schaefer

Hey, ich bin Stefanie
Als Webdesignerin und Funnel Strategin unterstütze ich insbesondere selbstständige Online-Business Unternehmerinnen dabei, Technik-Hürden zu überwinden, sodass sie ihr Business selbstbestimmt führen und durch automatisierte Kund:innen-Gewinnung den Kopf wieder frei haben für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

4 Antworten

  1. So schön, durch diesen Artikel nochmal ganz andere Aspekte von dir kennenzulernen. 🙂 Ich unterschreibe auf jeden Fall bei der Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, wie wir es auch nennen wollen, total und auch in genau die Richtung, die du beschreibst: Sich aussuchen zu können, mit wem man arbeitet bzw. sich auch umgibt, ist so ein riesengroßer Gewinn! Ich möchte das nicht mehr missen. Danke, dass du diesen Einblick in deine wichtigsten Werte gegeben hast! 💜

    Alles Liebe für dich!

    Viele Grüße
    Sonja

  2. Liebe Stefanie,
    so schön auf diese Art und Weise noch mehr über dich, dein Leben und deine innere Haltung zu erfahren. Bei mir steht auch die Selbstbestimmtheit (bei dir in Form der Unabhängigkeit) an erster Stelle und deckt sich stark damit, wie du diesen Wert für dich beschreibst 🙂

    Eine meiner ersten CDs zu Grundschulzeiten war übrigens auch die Kelly Family 😆

    Liebe Grüße
    Dorothea

    1. Liebe Dorothea,

      Danke dir, das freut mich echt 🙂 Und schön, dass wir hier einiges gemeinsam haben.

      Coole Sache 😀 Magst du die Musik heute auch noch?

      Viele Grüße
      Stefanie

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