Mein Motto 2024: Einfach mal richtig machen

Stefanie vor einem Wandbild

Inhalt:

Irgendwann im Dezember – als nach und nach immer mehr Angebote und Infos zu Jahresplanungs-Workshops aufploppten und dadurch auch viele ein Wort des Jahres teilten – kam mir plötzlich das Wort „Durchbruch“ in den Kopf. Mal kurz drauf rum gedacht… Ja, das klingt gut, das nehme ich 🙂

Aber was genau bedeutet das für mich? Denn insbesondere so ein alleinstehendes Wort kann vieles heißen und für jede:n eine andere Bedeutung haben. Und als ich dann aus meiner Blog Community noch den Tipp bekommen habe, dass es aussagekräftiger ist, anstatt nur ein einzelnes Wort des Jahres lieber einen (kurzen) Satz als Motto des Jahres festzulegen, hat das für mich sofort Sinn ergeben.

Im Zusammenhang mit meinem Wort „Durchbruch“, das mir trotzdem weiter durch den Kopf geisterte, fiel mir dann relativ bald auch das für mich passende Motto für 2024 ein:

„Einfach mal richtig machen“.

Was bedeutet dieses Motto also für mich im Jahr 2024?

Immer wieder hört und liest man ja „Einfach mal machen“. Puuuh! Als ziemlich perfektionistisch veranlagte Person hilft mir ein solcher Spruch kaum. Tatsächlich bringt mich so eine Aussage sogar eher in eine Abwehrhaltung: Nee nee, das will ich schon richtig machen. Was bringt es denn, wenn etwas schnell-schnell gemacht wird und dann aber fehlerhaft ist. Allein beim Gedanken daran, zieht sich mir alles zusammen.

Ich verstehe natürlich, dass der Spruch motivierend sein soll. Und für manche Menschen funktioniert das sicher auch. Aber ich brauche da schon etwas mehr…

Ja, wir wollen etwas erreichen. Z.B. nach den unsicheren Anfangsjahren der Selbstständigkeit den Durchbruch hin zum profitablen Business mit relativ verlässlichen Einnahmen. Oder endlich als Expertin für unser Thema gesehen und z.B. für Kooperationen angefragt werden. Oder oder oder… Und natürlich müssen wir los gehen und die erforderlichen nächsten Schritte machen, um an unser jeweiliges Ziel zu kommen. Aber muss das auf eine überstürzte Art, Hauptsache schnell-schnell und „fake it till you make it“ sein?

Ich finde nicht. Es geht auch anders!

Ich will nichts vorgaukeln, dass (noch) nicht ist. Ich will meine Kund:innen nicht mit gefährlichem Halbwissen abspeisen. Ich will nicht so tun, als wäre ich eine extrovertierte Rampensau. Alles nur um mein Business und meine Angebote zu gefragten „shiny objects“ zu machen. Nein!

Stattdessen lebe und arbeite ich nach dem Motto „Ein Schritt nach dem anderen“ und das auf möglichst sicherem Terrain. Das heißt nicht, dass ich nichts wage. Ich probiere gerne Neues aus und regelmäßig meinen Horizont und mein Wissen zu erweitern, ist für mich essenziell. Aber insbesondere im Business setze ich auf ein solides Fundament und baue „mein Haus“ nach und nach aus.

Einfach mal richtig machen: So erwecke ich dieses Motto 2024 zum Leben

Das Motto bedeutet für mich vor allem Folgendes:

  1. Die Erholungsphase ist vorbei 😎 Nach meinem Fast-Burnout und dem Ausstieg aus dem „corporate life“ Anfang 2022 durfte ich erstmal aus diesem Dauer-Stress-Modus rauskommen, Entspannung finden und nach und nach wieder bei mir selbst ankommen… Das hat gedauert. Länger als ich es mir selbst eingestehen wollte. Aber umso schöner war es, als ich letzten Herbst irgendwann einfach gespürt habe, dass meine Energie wieder voll da ist. Dass ich wieder richtig Lust hatte, größere Vorhaben zu planen und umzusetzen. Und dass seitdem auch endlich die sprichwörtliche Bremse gelockert wurde und ich wirklich gelöster bin, es besser läuft und ich immer mehr in meine Rolle als Selbstständige reinwachse und mich (wieder) traue eigene Pfade einzuschlagen.
  2. Der Weg ist das Ziel und ich darf mich ausprobieren und Spaß dabei haben. Ich war eigentlich nie eine Person, die irgendwas so gemacht hat, weil alle es so machen. „Peer pressure“ & unbedingt dazugehören wollen? Nö, ich war eher Typ „coole Aussenseiterin“ oder so 🙂 Aber all die Jahre im „corporate life“ haben auch bei mir ihre Spuren hinterlassen. Und leider habe ich so manches davon anfänglich in meine Selbstständigkeit mitgenommen. Also habe ich mir viel zu oft meine Ideen/Wünsche umgehend wieder ausgeredet, anstatt auf meine Einschätzung zu vertrauen und es zu testen. Habe noch die x-te Weiterbildung zu einem Thema gemacht, nur um dann zu erkennen, dass ich sogar schon weiter bin. Und anstatt wo immer möglich sozusagen der Freude zu folgen (und das meine ich überhaupt nicht eso-spiri-mäßig) und dadurch z.B. Angebote auch viel besser kommunizieren zu können und somit erfolgreicher damit zu sein, habe ich mich immer wieder ablenken lassen und versucht mich in die Vorgaben von Anderen reinzudrücken. 🙈 Damit ist dieses Jahr Schluss! Schon jetzt im Januar habe ich gemerkt: Wenn ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten in wirklich zu mir passende Angebote gieße, fällt es mir viel leichter diese zu bewerben und dadurch fast wie von selbst auch die richtigen Kund:innen anzuziehen und zu begeistern.
  3. Lang genug Anlauf genommen, dieses Jahr mache ich einen großen Sprung nach vorne. Damit meine ich u.a. Sichtbarkeit und Reichweite sowie natürlich auch meine finanziellen Ziele. Aber genauso weniger Messbares wie mehr Selbstvertrauen und Abenteuerlust. Und ich freue mich schon richtig darauf, was dieses Jahr beruflich und privat für mich bereithält, nun da ich mein Leben wieder voller Energie anpacken kann…

Zum Jahresende 2024 werde ich (wahrscheinlich wieder mitten im Trubel all der Jahresplanungs-Workshop-Angebote :-p ) zurückblicken und mich fragen: Habe ich es geschafft, den Durchbruch (z.B. mein Umsatzziel) auf meine Weise zu erreichen? War ich mutig und habe mir selbst öfter vertraut? Habe ich ungewöhnliche/kreative Ideen natürlich „mit Hand und Fuß“ und trotzdem zügig umgesetzt, um meine Kund:innen damit voranzubringen und zu begeistern und damit mein Business mir möglichst viel Spaß macht? Bin ich wirklich zur „recovering perfectionist“ geworden und biete dem Impostor immer öfter die Stirn, während ich gleichzeitig voll hinter meinen Angeboten und stolz zu meiner Selbstständigkeit stehe? Habe ich mindestens 2 Blog-Artikel pro Monat und alle 1-2 Wochen einen Newsletter geschrieben und mich auch sonst regelmäßig sichtbar gemacht? Ich glaube fest daran, dass ich all diese Fragen mit einem YEAH! beantworten werde!

Also: Lass uns loslegen und es einfach mal richtig machen… 🙂

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Autorin: Stefanie Schaefer
Autorin: Stefanie Schaefer

Hey, ich bin Stefanie
Als Webdesignerin und Funnel Strategin unterstütze ich insbesondere selbstständige Online-Business Unternehmerinnen dabei, Technik-Hürden zu überwinden, sodass sie ihr Business selbstbestimmt führen und durch automatisierte Kund:innen-Gewinnung den Kopf wieder frei haben für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

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