Während ich durch die Fotos auf meinem Handy scrolle und immer wieder einen Blick in den Kalender werfe, ist mir mein Motto 2026 eingefallen. Ich war dabei, meinen Jahresrückblick vorzubereiten und zu schreiben. Ganz zum Schluss sollte da ein Abschnitt rein zu Zielen für 2026. Genauer gesagt sollten es 6 Ziele und das Jahres-Motto sein, unter dem all diese Vorhaben stehen.
Am Anfang dachte ich nur: „Oh je, ich glaube, das lasse ich dieses Mal weg. Mir fällt kein passendes Motto ein.“ Doch je mehr ich in die Reflexion des Vorjahrs und dann auch den Ausblick auf das neue Jahr eingetaucht bin, desto klarer wurde mir: Es wird irgendwas mit >leichter<. Dann habe ich im Quartalsplanungs-Termin für Q1 im Fokus Club noch einen Satz gehört. Zwar nicht zum ersten Mal, aber irgendwie hat er dieses Mal total mit mir resoniert: „Wer los lässt, hat die Hände frei.“ Und damit war mein Jahresmotto klar! 💡
Es darf leicht(er) sein: Wie ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen werde
Dieses Motto steht für mich insbesondere für diese 3 Dinge:
1. „If being hard on yourself worked – it would have worked by now.“
Die Wochenplanung und der Plan für einzelne Tage im Kalender muss nicht bis obenhin voll gestopft sein. Pausen (auch abgesehen von einer Mittagspause) sind nicht nur ok, sondern wichtig. Pause zu machen, ist keine Belohnung, sondern darf und soll ein normaler Teil des Tages sein. Das versuche ich immer mehr zu verinnerlichen und zu leben. Es darf Luft zum (durch-)atmen sein.
Denn was habe ich vor kurzem irgendwo gelesen: „If being hard on yourself worked – it would have worked by now.“ Und genau so ist es doch. Dabei konnte ich es noch nie leiden, wenn man mir sagt, tu jetzt dies, mach sofort das, reiss dich zusammen,… Trotzdem gehe ich viel zu oft mit mir selbst so um und versuche mich durch zu treiben, wenn eigentlich schon keine Energie / Konzentration mehr da ist. Puuuh! 😮💨 Das ist anstrengend. Stressig. Ermüdend. Ein echter Spaßräuber. Und führt zudem meist kaum zu (besseren) Ergebnissen. Nee, das muss ich mir doch echt nicht immer wieder selbst antun.
Es gibt eben auch mal Tage, an denen irgendwie nichts geht. Das möchte ich akzeptieren können. Und mir dann auch eine wirkliche Auszeit gönnen. Egal ob es ein Vormittag beim Dogsitting bei meiner Schwester ist und dabei den Laptop absichtlich Zuhause lassen. Oder ein entspannter Netflix Nachmittag auf dem Sofa. Oder worauf auch immer ich in so einem Moment Lust habe. Einfach mal raus aus dem Trott, abschalten, durchatmen, Energie tanken. 😌 Denn normalerweise läuft’s am nächsten Tag ganz von allein wieder besser. Außerdem bringt so eine kurze Auszeit oft sogar neue Ideen und/oder frische Motivation. Und wie ich schon zu meinem Motto im letzten Jahr geschrieben hatte: Ich verdiene es, auch mir selbst mit Empathie & Wertschätzung zu begegnen.
2. „Wer los lässt, hat die Hände frei.“
Nur weil etwas für Andere funktioniert, muss ich nicht daran festhalten und es immer und immer wieder versuchen, wenn es für mich größtenteils eine Quälerei (und somit auch nicht wirklich zielführend) ist. Z.B. Insta Storys machen. Wenn ich eine coole Idee für einen Aufhänger habe, dann fällt es mir leicht und macht mir auch Spaß. Aber mir auf Teufel komm raus mehrmals pro Woche überlegen zu müssen, was ich zu einem bestimmten Thema auf möglichst unterhaltsame Weise in möglichst wenigen Worten und am besten noch mit tagesaktuellen Schnappschüssen vermitteln könnte. Boah nee, das stresst mich schon, wenn ich das hier aufschreibe. 🫠 Und ich will in meinem Alltag auch gar nicht ständig drüber nachdenken müssen, woraus ich sozusagen die Story des Tages machen könnte.
Ähnliches gilt für Dinge wie YouTube oder Podcast starten, Buch schreiben, Speaker Auftritte uvm. Irgendwo kommt mir was Cooles dazu unter und mein Scanner Brain denkt sich sofort: Oh yeah, das wäre doch cool, lass ausprobieren! Und manches davon werde ich früher oder später vielleicht wieder aufnehmen, z.B. irgendwann mal ein Buch zu schreiben, reizt mich schon sehr. 🤓 Aber aktuell gibt es Wichtigeres, wofür ich meine Zeit beruflich und privat nutzen möchte. Deswegen darf ich solche Ideen erstmal „parken“. D.h. nicht für immer abschreiben, aber für den Moment den Kopf, die Hände und Zeiträume im Kalender für Anderes frei haben.
Stattdessen werde ich mich noch mehr darauf besinnen:
- Was läuft schon gut?
- Was liegt mir? / Was fällt mir leicht?
- Wie kann ich das noch besser für mich nutzen?
Beispielsweise kann ich mich gut schriftlich ausdrücken und tue das auch gerne. Meinen wöchentlichen Newsletter schreibe ich mittlerweile seit Frühjahr 2024. Also vielleicht wird es Zeit, daraus 2x/Woche zu machen?! Auch mein Blog wächst – zwar langsam aber stetig. Also bietet es sich an, auch hierauf etwas mehr Fokus zu legen. Und ich will lernen, den Wert meiner Arbeit und meiner Angebote noch besser vermitteln zu können.
Deswegen habe ich auch vor, an einem intensiv betreuten Copywriting Programm teilzunehmen (um das ich schon länger herum schleiche 🤭). Die Learnings daraus werde ich außerdem nicht nur für mein eigenes Business, sondern auch in der Zusammenarbeit mit meinen Kund:innen einsetzen können und z.B. noch besseres Feedback auf Landingpage Texte und Formulierungen in Funnel-Mails geben können. Damit sich die jeweilige Zielgruppe optimal angesprochen und abgeholt fühlt und sich gerne für das Angebot einträgt.
Für Insta Posts/Reels habe ich seit einer Weile auch eine ganz gute Routine entwickelt, die sich für mich passend anfühlt. Das möchte ich beibehalten. Denn Social Media ist (für mich) eine Möglichkeit, mit meiner Community im lockeren Austausch zu sein, um auch mal spontane Ideen im Content auszuprobieren und vor allem auch um neue Menschen auf mich / mein Angebot aufmerksam zu machen (und sie idealerweise über ein 0€ Produkt in meine E-Mail-Liste zu leiten). Es soll aber kein nerviges Dauer-To-do sein. Die aktuelle Routine, die mir relativ leicht fällt, darf also einfach so bleiben.
Außerdem schätze ich Kooperationen sehr und habe immer wieder Spaß daran. Das möchte ich gerne weiter ausbauen. D.h. 1. Gast-Artikel für den Blog anderer Expert:innen mit passendem Thema und überlappender Zielgruppe schreiben. Ebenso wie Gast-Blogartikel von Anderen auf meiner Plattform zu veröffentlichen. Auch „Freebie Swaps“ oder die Teilnahme als Gast-Expertin an speziellen Aktionen (z.B. Adventskalender, Online Summit) würde ich gerne in beide Richtungen noch öfter machen. Und 3. möchte ich noch mehr Workshops als Gast-Expertin geben, z.B. im Rahmen einer Membership oder eines Gruppen-Programms eines/einer anderen Anbieter:in, um mit meiner Expertise ihr/sein Angebot noch wertvoller für die jeweilige Zielgruppe zu machen. Alle 3 Varianten sind also echte #winwin Situationen für alle Beteiligten. 🙌🏼😃
3. Struktur ermöglicht Freiheit
Was ich – insbesondere nochmal im letzten Jahr – bzgl. Positionierung und meinen Angeboten aufgeräumt und erarbeitet habe, bietet mir jetzt eine richtig gute Basis. Wann/wo nötig, etwas weiter zu optimieren ist gut. Aber es ist grundsätzlich genug da. Und die Klarheit, die ich hier für mich selbst geschaffen habe, darf ich nach und nach immer besser nach Außen tragen…
Ich muss mich also gar nicht verbiegen und denken, ich müsste unbedingt auch noch x und y tun und/oder ich müsste mehr davon und weniger hiervon haben oder sein. Sondern ich darf immer besser verinnerlichen: Was ich gut kann und mir leicht fällt, ist nicht für jede:n selbstverständlich, sondern für meine Lieblingskund:innen wertvoll und genau das, was sie brauchen. Und die Strukturen, die ich mir aufgebaut habe, dürfen für mich arbeiten und auch mir das Leben leichter machen.
Ebenso wie ich mit meinen Angeboten rund um das Thema Freebie Funnel vielseitigen Selbstständigen (aka „kreative Chaot:innen“ 🤗) ermögliche, sich ihr (Business-)Leben leichter zu machen. Damit das eigene Business entspannter läuft und wie ursprünglich gewünscht mehr Freiheit und Leichtigkeit bringt. Denn mit einem Freebie Funnel lässt sich ein Wunschkund:innen-Gewinnungs-System schaffen, das funktioniert – ohne dass man selbst ständig funktionieren muss. Schließlich haben wir uns nicht selbstständig gemacht, um (wieder) im Burnout zu landen.
Von „höher, schneller, weiter“ halte ich ja sowieso nichts. Es darf also auch für mich selbst öfter mal gelten „es reicht, das ist (gut) genug“ und „ja, das ist gut, auch wenn es zu simpel erscheint oder einfach läuft“. Gar nicht so easy für eine „recovering perfectionist“ wie mich, hehe. Und der Impostor kickt ja auch immer wieder gerne rein. Genauso wie das Scanner Brain, das sich schon wieder mit einem neuen „shiny object“ beschäftigen will.
Ich darf also noch mehr auf mich und meine Stärken vertrauen, bei mir bleiben, meine Pläne verfolgen und an meine wirklich guten Angebote, die so viel für meine Kund:innen bewirken können, glauben. Denn Strategie & Struktur kann ich. Mir also nicht immer wieder selbst im Weg zu stehen, macht es insgesamt schon so viel leichter. 😌
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